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Wie wirkt sich die Pandemie und das Wegfallen vieler traditioneller Veranstaltungen auf den Ulmer Stadtfeiertag aus? Das wollen Wissenschaftler der Universität Paderborn herausfinden.

um Schwörmontag 2019 gab es noch ein Nabada (Archivfoto) (Foto: SWR)
Zum Schwörmontag 2019 gab es noch ein Nabada (Archivfoto)

Coronabedingt gab es kaum Veranstaltungen im vorigen Jahr. So fiel auch der Schwörmontag in Ulm im Jahr 2020 deutlich leiser aus als sonst - ohne das Nabada, den großen Wasserumzug auf der Donau, und ohne Live-Musik. Und auch in Reutlingen und in Esslingen gibt es Schwörtage. Wissenschaftler der Universität Paderborn wollen nun herausfinden, wie sich diese Absagen traditioneller Veranstaltungen auf die Stadtgemeinschaften auswirken.

Plakat mit Text im Hintergrund ein Fluss (Foto: SWR, Sabine Bauer)
Schwörmontag unter Corona-Bedingungen: Auch das Nabada war verboten worden. Sabine Bauer

Trotz Corona - Tradition pflegen

Die Schwörtags-Tradition sei bis heute Ausdruck kommunaler Demokratie und Selbstbestimmung, heißt es. Neben einer reinen Dokumentation der Absagen im Jahr 2020 wegen Corona gehe es auch darum, Risiken und Chancen für die zukünftige Pflege der Tradition herauszufinden.

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Die Forscherinnen und Forscher der Universität Paderborn untersuchen umfassend die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Rituale, Bräuche und Feste. Neben der Schwörtagstradition untersuchen sie beispielsweise auch das Schützenwesen und den Karneval.

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Stadt will Corona-Verfügung erlassen Kein Nabada: Donau wird an Schwörmontag in Ulm abgesperrt

Auch der Schwörmontag in Ulm fällt der Corona-Krise teilweise zum Opfer: Die traditionelle Schwörfeier wird es laut OB Czisch am 20. Juli zwar geben, aber kein Nabada und keine Party.  mehr...

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