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In Schwäbisch Gmünd startet kommende Woche eine mobile Corona-Teststation für Firmen. Sie soll helfen, die Verbreitung des Coronavirus unter Angestellten einzudämmen.

Das Auto des mobilen Corona-Labors aus Schwäbisch Gmünd (Foto: Privat)
Das Labor auf vier Rädern aus Schwäbisch Gmünd. Privat

Innerhalb einer Woche haben Aileen Häberle und ihr Team eine mobile Corona-Teststation in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) auf die Beine gestellt. "Das war alles etwas abenteuerlich, weil wir eins der ersten Unternehmen in der Region und Baden-Württemberg sind, die diese Tests anbieten", sagt Häberle. Ab Montag soll in Firmen getestet werden. Doch das geht nicht in allen. Ein paar Voraussetzungen müssen sie für die Tests erfüllen.

Die Mindestanzahl der durchzuführenden Schnelltests liege etwa bei zehn Stück. Außerdem müsse jede Firma eine sogenannte Einrichtungspauschale in Höhe von 50 Euro für die mobile Teststation bezahlen, sagt Häberle. Die Tests selbst kosten die Firmen nichts. Sie werden von der Kassenärztlichen Vereinigung bezahlt. 

Erste Firmen fragen Teststation an

Ein paar Anfragen sind bei Häberle bereits eingetroffen. Die Auftragsliste sei aber noch ganz am Anfang. "Wir haben zum Beispiel von einem großen Unternehmen in Gügling eine Anfrage", erläutert Häberle. Und auch kleinere Firmen sollen sich bereits gemeldet haben.

Die mobile Schnelltest-Station hat derzeit 15 medizinische Angestellte. Ein Mitarbeiter könne 20 Tests pro Stunde durchführen. Bei der Auftragsgröße seien aber keine Limits gesetzt. Je nachdem müssten Arbeitskräfte aufgestockt werden.

Aileen Häberle und Manuela Mack (Foto: privat/SWR-Collage)
Aileen Häberle und Manuela Mack nutzen dasselbe Konzept für ihre mobile Teststation. privat/SWR-Collage

Schnellteststation für Firmen auch in Neu-Ulm

In Neu-Ulm entsteht zurzeit ebenfalls eine mobile Teststation für Firmen. Das Konzept sei dasselbe wie in Schwäbisch Gmünd. Aber mit der Planung sei man noch nicht so weit fortgeschritten, sagt Organisatorin Manuela Mack. In ein bis zwei Wochen soll es losgehen. "Sobald wir mit Personal gut aufgestellt sind", sagt Mack. Noch würden helfende Hände gesucht.

Neben Unternehmen sollen auch Schulen die mobile Teststation in Neu-Ulm buchen können. Doch da stehe man auch noch am Anfang, sagt Mack: "Wir werden mit den Schulen abstimmen, ob die Schüler auch vor Ort getestet werden können."

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