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Auf der Ludwig-Erhard-Brücke in Ulm muss ab 26. März mit Verkehrsbehinderungen wegen Sanierungsarbeiten gerechnet werden. Die Brücke, die über die Bahngleise zum Blaubeurer Ring führt, bekommt eine neue Brüstung. Dann gibt es nur noch drei Fahrspuren über die Brücke. Diese sollen variabel sein, so dass in Spitzenzeiten morgens zwei Spuren stadteinwärts zur Verfügung stehen und abends zwei Spuren stadtauswärts. Der südliche Rad- und Fußweg wird komplett gesperrt. Dort soll die Brüstung bis zum Sommer erneuert werden. Im Herbst ist dann die Nord-Seite dran. Die ursprüngliche Brüstung war durch Rost und Chloride so kaputt, dass Betonteile auf die Gleise zu fallen drohten. Seit zwei Jahren gibt es ein Provisorium, für das jetzt die Zulassung endet. Normalerweise fahren täglich rund 35.000 Autos über die Ludwig-Erhard-Brücke. Für die Sanierung der Brücke sind laut Mitteilung 8,2 Millionen Euro genehmigt. In den Sommerferien gibt es dann nur noch zwei Spuren über die Brücke, an einem Wochenende im August wird sie sogar komplett gesperrt. Dafür soll aber die Straße am Ulmer Hauptbahnhof vorübergehend in beide Richtungen befahrbar sein.

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