Ulm

Sanierung des Braun-Areals beginnt

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In den nächsten Tagen beginnen in Ulm die Sanierungsarbeiten auf dem ehemaligen Gelände einer Dachpappenfabrik. Der Boden ist derart stark belastet, dass die Sanierung rund 20 Millionen Euro kosten wird. Wie die Ulmer Stadtverwaltung am Montag mitteilte, muss der Boden auf dem Gelände an der Blaubeurer Straße bis in eine Tiefe von elf Metern ausgetauscht werden. So tief waren giftige Verunreinigungen nachgewiesen worden, zum Beispiel durch Teeröle. Die längst insolventen Gebrüder Braun hatten hier jahrzehntelang ein Bitumenmischwerk betrieben und Dachpappe hergestellt. Es werde mehr als ein Jahr dauern, bis die 6.000 Kubikmeter Boden ausgetauscht sind. Danach sollen auf dem ehemaligen Braun-Areal Gewerbegrundstücke für mittelständische Unternehmen entstehen. Einen Großteil der Sanierungskosten übernimmt das Land Baden-Württemberg.

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