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Im Streit um das Rehabiliationskliniken in Ulm ist die in dieser Woche in Kraft tretende Kündigung verschoben worden. Das teilten die Sana Kliniken mit. Jetzt gibt es eine neue Frist.

Luftbild von Gebäuden im Sommer, Kliniken (Foto: Pressestelle, RKU – Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm GmbH (Archivbild))
Die Zukunft der Universitäts- und Rehabilitationskliniken (RKU) auf dem Ulmer Eselsberg ist derzeit offen (Archivbild) Pressestelle RKU – Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm GmbH (Archivbild)

Die Universitätsklinik Ulm hatte den gemeinsamen Gesellschaftervertrag zum Jahresende gekündigt, um die Rehabilitationskliniken (RKU) danach alleine weiterzuführen. Jetzt sei aber absehbar, dass aktuelle Gespräche und Diskussionen bis Donnerstag nicht abgeschlossen sein werden, teilten die Sana Kliniken mit. Die Folgen der Kündigung sollen daher erst in drei Monaten in Kraft treten.

Die weiteren gemeinsamen Gespräche seien im Sinne des RKU und der Mitarbeiter zielführender als übereilte Entscheidungen, hieß es in der Mitteilung. Über den Inhalt der Gespräche haben die Parteien demnach Stillschweigen vereinbart.

Worum es in dem Streit geht

Streitpunkt der beiden Gesellschafter war der Ausbau der Neurologie an den Rehabilitationskliniken, für den sich die Uniklinik stark macht. Als Ziel der Kündigung gab die Leitung der Universitätsklinik vor anderthalb Jahren an, das RKU allein übernehmen zu wollen. Durch die Kündigung hat aber auch die Sana AG die Möglichkeit zur alleinigen Übernahme des Hauses.

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