STAND

Das Landratsamt Neu-Ulm hat dem Illertisser Unternehmen R-Pharm eine Teilgenehmigung erteilt. Das berichtet die Neu-Ulmer Zeitung. In Illertissen soll auch ein russischer Impfstoff gegen das Coronavirus produziert werden. Eigentlich will R-Pharm in Illertissen im Sommer mit der Produktion beginnen. Das Landratsamt erteilte jetzt eine erste Teilgenehmigung. Es fehlen aber noch viele weitere. So liege beispielsweise noch kein Brandschutzkonzept vor, heißt es im Bericht. Außerdem sei bei einer größeren Produktionsmenge ein immissionsschutzrechtliches Verfahren nötig, in das auch die Öffentlichkeit eingebunden werden müsste. Am Standort Illertissen ist laut Zeitung offenbar ein Bioreaktor mit bis zu 2.000 Litern geplant. R-Pharm will dort auch das russische Vakzin "Sputnik V" herstellen. Den Plänen nach soll der Impfstoff später von Illertissen aus europaweit verteilt werden.

STAND
AUTOR/IN