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Die Erbacher Querspange von der B30 zur B311 wird deutlich teurer als ursprünglich geplant. Nach Angaben des Regierungspräsidiums Tübingen steigen die Kosten von 34 Millionen auf rund 54 Millionen Euro. Ein Sprecher des Regierungspräsidiums als ausführende Behörde nannte am Freitag gegenüber dem SWR die Gründe: Man habe nochmal Grund erwerben und eine detaillierte Planung machen müssen. Extrem seien aber die allgemeinen Preissteigerungen im Baugewerbe seit der letzten Kostenschätzung vor dreieinhalb Jahren ausgefallen. Für die sechs Kilometer lange Straße müssen allein 13 Brücken gebaut werden, über die Donau und über den Donaukanal etwa. Zwei Kreisstraßen kriegen Brücken über die Querspange. Momentan sind fünf Brücken im Bau. Man liege im Zeitplan, hieß es, und werde voraussichtlich Ende 2024 fertig sein.

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