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Das Wetter ist ideal für Feiern und Ausflüge über die Osterfeiertage. Allerdings ist vieles nicht erlaubt. Die Polizei hat verstärkte Kontrollen der Corona-Regeln angekündigt.

Die Polizei kontrolliert an den Osterfeiertagen mit mehr Personal, ob die Corona-Regeln eingehalten werden. Das Ulmer Polizeipräsidium kündigte an, mit mehr Polizeibeamten, aber auch mit berittenen Steifen und per Hubschrauber unterwegs zu sein. Auf bayerischer Seite teilte die Polizei unter anderem für die Kreise Neu-Ulm und Günzburg mit, beliebte Ausflugsziele und Innenstädte verstärkt zu kontrollieren.

Keine Sperrungen von Wegen

Die Städte Ulm und Neu-Ulm verzichten aber darauf, beliebte Spazier- und Radwege zu sperren, wie es anderswo bereits der Fall ist. Sie setzen auf das Verständnis der Bevölkerung für die Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Verwandte besuchen, zu den Großeltern fahren, gemeinsam mit Bekannten Ausflüge machen – das alles ist in Corona-Zeiten verboten.

Der Osterbrunnen im Ulmer Stadtteil Söflingen (Foto: SWR, Maja Nötzel)
Den geschmückten Osterbrunnen im Ulmer Stadtteil Söflingen darf man auf einem Spaziergang mit seiner Familie bewundern Maja Nötzel

Ausflüge in engem Rahmen

Grundsätzlich gilt sowohl für Bayern als auch für Baden-Württemberg wie bisher: Spazieren gehen ist mit den Angehörigen aus dem eigenen Haushalt erlaubt – man könnte also auch entlang des Weges Ostereier für seine Kinder verstecken. In Baden-Württemberg kann man außerdem mit einem Bekannten oder Verwandten unterwegs sein, aber nur zu zweit. Öffentliche Spiel- oder Sportplätze sind dabei allerdings tabu. Wer anderen begegnet, soll einen Abstand von mindestens 1,50 Metern einhalten. Ausflüge mit dem Motorrad sind nur den Baden-Württembergern erlaubt, den Bayern nicht.

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Verstöße gegen Corona-Regeln

In den vergangenen Tagen gab es immer wieder Anzeigen wegen Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkungen. In Illertissen im Kreis Neu-Ulm hatte sich am Mittwoch eine Gruppe Jugendlicher getroffen. In Ulm muss ein Eisdielenbesitzer mit einer Anzeige rechnen, weil er mehrmals gegen das Verkaufsverbot über die Straße verstieß. Auf bayerischer Seite ist dagegen der Straßenverkauf von Eisdielen erlaubt, vorausgesetzt, die Kunden halten die Sicherheitsabstände ein.

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