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Die Polizei musste am Sonntagnachmittag mit Gewalt rund 50 Aktivisten der linksautonomen Szene stoppen, die einen Umzug von "Querdenkern" in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) blockieren wollten.

Wie ein Polizeisprecher dem SWR sagte, waren die Aktivisten aus Stuttgart und Aalen angereist, um die Kundgebung zu stören. Auf dem Gmünder Marktplatz hatten sich rund 400 Gegner der Corona-Maßnahmen versammelt, deutlich mehr als von den Organisatoren angemeldet. Die "Querdenker" kritisierten die Corona-Maßnahmen in Bund und Land. Zu einer Gegendemo des Bündnisses "Aufstehen gegen Rassismus" waren rund 40 Menschen gekommen. Beide Kundgebungen verliefen laut Polizei friedlich.

In Schwäbisch Gmünd musste die Polizei am Sonntag (28.3.) Gegner der Corona-Maßnahmen und Gegendemonstraten trennen. (Foto: onw-images / Christian Wiediger)
In Schwäbisch Gmünd musste die Polizei am Sonntag (28.3.) Gegner der Corona-Maßnahmen und linksautonome Gegendemonstraten trennen. onw-images / Christian Wiediger

Polizei musste Gruppen trennen

Erst nach Eintreffen der Linksautonomen sei die Lage eskaliert. Zwei Mal blockierten die Aktivisten einen geplanten Umzug der "Querdenker" durch die Innenstadt. Die Polizei musste die Blockierer abdrängen, so der Polizeisprecher. Nach ersten Informationen wurde eine Person durch Pfefferspray leicht verletzt. Am frühen Abend wurden die Linksautonomen von der Polizei zum Gmünder Bahnhof begleitet, um eine weitere Eskalation zu vermeiden.

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