Für Frieden und Abrüstung

Rund 200 Menschen bei Ostermarsch in Ulm

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In diesem Jahr fand er - trotz Corona-Pandemie - wieder statt: Der Ostermarsch der Ulmer Friedensinitiativen. Dazu trafen sich am Karsamstag rund 200 Menschen vor der Wilhelmsburgkaserne.

Treffpunkt war um 12 Uhr an der Wilhelmsburgkaserne am Michelsberg, einem NATO-Stützpunkt. Lange hätten die Veranstalter, ein Zusammenschluss von mehreren Organisation unter Federführung von "Friedensbewegt Ulm" mit sich gerungen, den Ostermarsch ins Internet zu verlegen, sich dann aber doch für Präsenz entschieden, so der Pfarrer und Mitorganisator Rainer Schmid aus Aalen.

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Zeichen gegen Wettrüsten und Waffenexporte

Man wolle nicht abtauchen, sondern mit dem Ostermarsch Präsenz zeigen gegen Wettrüsten und Waffenexporte in Kriegs- und Krisengebiete, so Schmid. Es zeuge nicht von politischer Verantwortung, wenn jährlich 50 Milliarden Euro für die Bundeswehr ausgegeben würden. Das Geld sollte stattdessen in das Gesundheitswesen fließen.

Friedlicher Marsch in die Innenstadt

Von der Kaserne aus marschierten die Friedensdemonstranten dann Richtung Innenstadt. Sie demonstrieren dabei nicht nur für Frieden und Abrüstung, auch für Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit und gegen Atomkraft, Rassismus und Ausgrenzung. Laut Polizei verlief die Demonstration "absolut friedlich". Sie endete mit einer Kundgebung auf dem Hans-und-Sophie-Platz mit Musik und bunten Fahnen.

Ellwanger Ostermarsch nur virtuell

Der Ellwanger Ostermarsch fand in diesem Jahr nur virtuell statt, mit Reden und Musik im Internet. Die Heidenheimer Friedensgruppe hatte dazu aufgerufen, mit Regenbogenfahnen an Fenstern, Balkonen und in Gärten ein Zeichen für ein friedliches Miteinander zu setzen.

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