Offensive "Zukunft Ostwürttemberg" startet

Die Suche nach einem Masterplan für die Kreise Ostalb und Heidenheim

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Die Region Ostwürttemberg soll auf der "Erfolgsspur" bleiben: Das ist das Ziel einer gemeinsamen Offensive, die am Montagabend im Congress Centrum in Schwäbisch Gmünd beginnt.

Ostwürttemberg ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort. Von Schwäbisch Gmünd über Aalen bis Oberkochen, Heidenheim und Giengen an der Brenz haben große Firmen ihren Sitz, wie Zeiss, Bosch, SHW, Palm, Voith und Hartmann. Daneben gibt es viele kleinere, aber ebenso wichtige Mittelständler. Sie alle stehen vor der gleichen Herausforderung, nämlich sich für die Zukunft gut aufzustellen. Dafür soll nun in Schwäbisch Gmünd ein Bündnis unter dem Namen "Zukunft Ostwürttemberg" entstehen.

Die IHK in Heidenheim will die Kräfte in der Region bündeln, um Ostwürttemberg zukunfts-fit zu machen.  (Foto: IHK Ostwürttemberg)
Die IHK in Heidenheim will die Kräfte in der Region bündeln, um Ostwürttemberg zukunfts-fit zu machen. IHK Ostwürttemberg

Ziel: Entwicklung eines Masterplans für die Region

Mehr als 200 Vertreter von Wirtschaftsunternehmen, Kommunen, Verbänden, Arbeitsagentur und Gewerkschaften sind zur Auftaktveranstaltung im Gmünder Stadtgarten eingeladen. Wie Thilo Rentschler, bis vor Kurzem noch Oberbürgermeister von Aalen und jetzt Hauptgeschäftsführer der Industrie und Handelskammer in Heidenheim, dem SWR sagte, sei die Entwicklung eines Masterplans für die Region und das gemeinsame Werben um Fördergelder das Ziel der gemeinsamen Offensive.

"Wir wollen ein gemeinsames, starkes Aufbruchsignal in der gesamten Region setzen."

Thilo Rentschler (Foto: Stadt Aalen)
Der Hauptgeschäftsführer der IHK Ostwürttemberg, Thilo Rentschler. Stadt Aalen

Laut Rentschler will man den Transformationsprozess für Unternehmen und für die Gesellschaft aktiv mitgestalten. Dazu gehöre der Wandel in der Automobilindustrie und im Maschinenbau, die Digitalisierung in allen Bereichen und die Klimaschutzanforderungen. Dabei sollen die Hochschulen in Aalen, Gmünd und Heidenheim mit ihrer wissenschaftlichen Kompetenz die Firmen unterstützen. Gleichzeitig soll die Gründung von Start-up-Unternehmen weiter gefördert werden.

Ostwürttemberg als förderwürdige Region bewerben

Wichtig sei, dass eine solche Transformationsstrategie nicht am einzelnen Kirchturm oder auf der Gemarkungsgrenze einer Kommune hängen bleiben dürfe, so Rentschler. Man werde nur erfolgreich sein, wenn man die Kräfte bündelt, um auch stark zu sein gegenüber Stuttgart, Berlin und auch Brüssel. Dort würden entsprechende Fördermittel für Modellregionen bereitgestellt. Die werden auch in Ostwürttemberg benötigt - für Innovationen, fürs Forschen und Entwickeln. So gebe es bei der EU unter dem Stichwort "Green Deal" viele Programme. Aber auch von Fördermaßnahmen von Bund und Land könnte Ostwürttemberg profierten.

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