Der mutmaßliche Messerangriff eines Mannes auf eine Pfarrerin im Ulmer Münster im Mai hat für Schlagzeilen gesorgt.  (Foto: IMAGO, IMAGO / Jürgen Ritter)

Ende Mai im Münster

Messerangriff auf Pfarrerin in Ulm: Mann soll in Psychiatrie

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Der Messerangriff auf eine Pfarrerin im Ulmer Münster im Mai sorgte für Schlagzeilen. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft entschieden, was mit dem mutmaßlichen Täter passieren soll.

Nach dem Messerangriff auf eine Pfarrerin im Ulmer Münster soll der 28-jährige mutmaßliche Täter nach dem Willen der Staatsanwaltschaft in einer Psychiatrie untergebracht werden. Der Mann leidet einem Gutachten zufolge an einer paranoiden Schizophrenie. Dadurch sei er zum Tatzeitpunkt nicht in der Lage gewesen, das Unrecht seiner Tat zu erkennen.

Da er aufgrund seines Zustands jedoch für die Allgemeinheit gefährlich sei, strebt die Staatsanwaltschaft eine dauerhafte Unterbringung an. Die Behörde hat deshalb beim Landgericht Ulm ein sogenanntes Sicherungsverfahren wegen versuchten Totschlags beantragt.

Pfarrerin blieb unverletzt

Der Mann soll Ende Mai während des Frühgottesdienstes mit einem Messer auf die Pfarrerin zugegangen sein und in Tötungsabsicht mehrere Stichbewegungen ausgeführt haben. Die Pfarrerin rief über ein Mikrofon um Hilfe und überstand die Attacke unverletzt.

Wenige Minuten später nahm die Polizei den Mann fest. Er ist seitdem vorläufig in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.

Rückschau: Messerangriff im Ulmer Münster

Ulm

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SWR