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Die Partner des Mobilitätspaktes Aalen/Heidenheim haben am Freitag über geplante Maßnahmen im Bahn-, Bus- und Radverkehr informiert. Das größte Projekt ist der Ausbau der Brenzbahn.

Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) erklärte dazu, dass auf der Brenzbahn mit der Elektrifizierung die Infrastruktur ausgebaut werden solle. Das klare Ziel sei, das Angebot für die Kunden deutlich zu verbessern. Angestrebt sei ein Halbstundentakt im Gebiet der Donau-Iller-S-Bahn. Außerdem soll künftig zusätzlich ein schneller Interregio auf der Strecke fahren, so Hermann.

Grafikkarte Brenzbahnausbau (Foto: SWR)
Der Ausbau der Brenzbahn ist das größe Projekt im Mobilitätspakt Ost-Württemberg (Archivbild)

Mehr Güterverkehr auf die Schiene

Der Ausbau soll laut dem baden-württembergischen Verkehrsminister auch dem Güterverkehr dienen. Mit dem Projekt solle die Möglichkeit eröffnet werden, mehr Güterverkehr auf die Schiene zu verlagern. Insgesamt will der Mobilitätspakt Aalen/Heidenheim 42 Projekte für den Bahn-, Bus- und Radverkehr umsetzen. Bürger und Bürgerinnen hatten dafür hunderte Vorschläge und Ideen eingebracht.

Bessere Aufenthaltsqualität für Radfaher

Der Mobilitätspakt Aalen/Heidenheim wurde vor rund einem Jahr von 15 Partnern gegründet. Laut Landesverkehrsministerium hat er das Ziel, die verkehrlich überlastete Region lebenswert zu erhalten und weiter zu entwickeln.

Radweg zwischen Aalen und Heidenheim

Die angespannten Verkehrssituationen sollen unter anderem in Oberkochen, Königsbronn, Schnaitheim und Aufhausen verbessert werden und damit auch für eine gesteigerte Aufenthaltsqualität für Fußgänger und Radfahrer sorgen. Kurz- und mittelfristig solle ein neuer Radweg zwischen Aalen und Heidenheim realisiert werden, heißt es.

Landrat Bläse setzt auf Nachhaltigkeit

Der Landrat des Ostalbkreises Joachim Bläse (CDU) sagte am Freitag, dass sich Lebensqualität und Wohlstand im Wirtschafts- und Lebensraum zwischen Aalen und Heidenheim in Zukunft nur sicherstellen lasse, wenn es gute Angebote und eine fortschrittliche Infrastruktur gebe. Im Mobilitätspakt sei ein umfassendes Maßnahmenbündel für alle Verkehrsträger geschnürt worden. Die Förderung nachhaltiger Antriebstechnologien sei von zentraler Bedeutung, um die Mobilität in der Region klimafreundlicher zu gestalten, so Bläse.

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