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Der Motorenhersteller Deutz mit einem Werk in Ulm hat im vergangenen Jahr mehr als 100 Millionen Euro Verlust gemacht. Das hat der Konzern am Donnerstag in einer Video-Pressekonferenz mitgeteilt.

Auf der einen Seite stehe ein Minus von 100 Millionen Euro, auf der anderen Seite laufe parallel ein Sparprogramm in derselben Höhe, so der Konzern mit Hauptsitz in Köln. Der Umsatz ging nach eigenen Angaben pandemiebedingt um 30 Prozent zurück auf rund 1,3 Milliarden Euro, soll aber in drei Jahren wieder auf zwei Milliarden steigen.

Ein Mitarbeiter der Deutz AG schraubt im Werk Eil in Köln an einem Motor (Foto: dpa Bildfunk, Picture Alliance)
Der Motorenhersteller Deutz hat auch ein Werk im Ulmer Donautal (Archivbild). Picture Alliance

Deutz setzt auf Verbrennung- und Elektromotoren

Deutz setzt dabei auf den Verbrennungsmotor und dessen Weiterentwicklung sowie auf Elektromotoren und Hybrid-Antriebe. Für den Standort in Ulm mit 600 Mitarbeitern gilt eine Beschäftigungs- und Standortsicherung. Dabei müssen die Beschäftigten ohne Lohnerhöhung mehr arbeiten. Der Vertrag wurde nach Unternehmensangaben im Dezember mit der IG Metall vereinbart.

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