Ulm

Milchwerke Schwaben: Milch wird teurer

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Die Milchwerke Schwaben in Ulm rechnen wegen steigender Energie- und Rohstoffpreisen mit teureren Milchpreisen für Verbraucherinnen und Verbraucher. Das Geschäft mit Milchprodukten werde laut Geschäftsführer Karl Laible von Jahr zu Jahr schwieriger. Der Liter Milch könnte für Verbraucherinnen und Verbraucher bald schon 20 bis 25 Cent mehr kosten. Das liege neben dem Ukraine-Krieg auch an der Entwicklung innerhalb der Landwirtschaft. Immer mehr Landwirte ziehen sich wegen politischer Auflagen wie der Düngeverordnung zurück, so Laible. Dadurch sinke auch die Zahl der Milchkühe und damit die Produktion von Milch. Das erste Halbjahr 2021 sei zudem deutlich von der Corona-Pandemie gezeichnet gewesen. Viele Aufträge seien weggebrochen. Bis Jahresende sei das Geschäft dann wieder besser gelaufen, sodass die Genossenschaft ihren Umsatz auf 248 Millionen Euro steigern konnte. Das ist ein Plus von 9 Millionen Euro.

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