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Bundesweit haben am Donnerstag Milchbauern und Schweinezüchter gegen niedrige Preise protestiert. In Ulm und Neu-Ulm waren sie mit mehr als 30 Traktoren zu Milchwerken und Schlachtbetrieben unterwegs.

Vor einer Wochen haben die Milchbauern und Schweinezüchter Briefe an die Verarbeiter ihrer Produkte geschrieben und persönlich vor Ort abgegeben. Am Donnerstag waren sie wieder unterwegs. Dieses Mal, um die Antwort zu hören.

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Die Antwort für die Milchbauern allerdings klang ernüchternd: Der Geschäftsführer der Milchwerke Schwaben, Karl Laible, überreichte eine Absage. Die Forderung der Milchbauern nach 15 Cent mehr pro Liter könnten die Milchwerke nicht finanzieren.

Demonstrierende Menschen mit Fahnen (Foto: SWR, Timo Staudacher)
Landwirte fordern eine Reaktion auf ihren Brief an die Milchwerke Schwaben in Neu-Ulm Schwaighofen. Timo Staudacher

Proteste sollen weitergehen

Karl-Eugen Kühnle, der Ulmer Milchbauer und Kopf des Protestes in der Region, befürchtet, dass sich die hiesigen Betriebe nicht mehr halten können. Damit es nicht so kommt, wollen sich die Landwirte weiter engagieren - auch mit Protesten.

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