Das Gebäude der Handwerskammer Ulm in der Olgastraße (Foto: SWR, Petra Volz)

Abtsgmünder Klempner Steven Sing wird Bundessieger

Handwerkskammer Ulm bei Nachwuchswettbewerb erfolgreich

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Fünf Jugendliche aus dem Gebiet der Handwerkskammer Ulm sind beim bundesweiten Wettbewerb "Profis leisten was" ausgezeichnet worden. Sie haben sich gegen eine große Konkurrenz durchgesetzt.

Unter mehreren tausend Gesellinnen und Gesellen aus ganz Deutschland hat sich der Klempner Steven Sing aus Abtsgmünd (Ostalbkreis) ganz nach vorne gekämpft: Er ist mit dem 1. Platz ausgezeichnet worden und darf sich Deutscher Meister nennen.  

Klempner Steven Sing aus Abtsgmünd hat sich beim Bundeswettbewerb "Profis leisten was" der deutschen Handwerkskammern durchgesetzt.  (Foto: Freßle, Handwerkskammer Ulm)
Klempner Steven Sing aus Abtsgmünd ist Bundessieger geworden. Freßle, Handwerkskammer Ulm

"Profis leisten was" lautete das Motto des Handwerks-Wettbewerbs. Seit 1951 findet er jährlich zunächst auf Kammerebene, auf Landesebene und zuletzt auf Bundesebene statt. Die Bewerber und Bewerberinnen müssen entweder eine Arbeitsprobe abliefern oder ihr Gesellenstück bewerten lassen. Ebenfalls einen ersten Platz hat der Seiler Sebastian Freßle (Landkreis Ravensburg) mit nach Hause genommen.

Handwerkskammer Ulm - nicht nur Handwerk zählt, sondern auch Design

Für die Bewertung spielen nicht nur technisches und handwerkliches Können eine Rolle, auch Ästhetik und Design sind entscheidend.

Von den neun Landessiegern aus der Region zwischen Ostalb und Bodensee, die sich für den Wettbewerb auf Bundesebene qualifiziert haben, konnten auch der Büchsenmacher Tobias Stehle (Landkreis Ravensburg) und der Elektroniker Tobias Bollinger (Alb-Donau-Kreis) die Fachjury überzeugen. Sie haben sich in ihrem Gewerk den zweiten Platz gesichert. Der Estrichleger Tim Stelzer (Ostalbkreis) hat es auf den dritten Platz geschafft.  

Präsident lobt den Nachwuchs

Joachim Krimmer, Präsident der Handwerkskammer Ulm, ist stolz auf die Jugendlichen und ihre Leistung - und damit auch auf sein eigenes Haus.

"Es ist nicht selbstverständlich, dass jedes Jahr junge Nachwuchshandwerker aus unseren Regionen auf Bundesebene erfolgreich sind."

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