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Die Generalstaatsanwaltschaft München stellt einen Spendeneingang bei der "Bürgerstiftung Landkreis Günzburg" sicher. Hintergrund sind Ermittlungen im Zusammenhang mit der sogenannten Maskenaffäre um die Politiker Georg Nüßlein und Alfred Sauter (CSU). Die Stiftung muss nun rund 470.000 Euro bei der Landesjustizkasse hinterlegen. Das ist fast exakt die Summe, die am 8. März vom Stiftungsratsvorsitzenden, einem Mitglied der CSU in Günzburg, auf das Konto der Bürgerstiftung überwiesen worden ist. Die Überweisung war mit dem Hinweis versehen, dass es sich um Geld von mehreren anonymen Spendern handeln soll. Der Vorstand der Stiftung war daraufhin misstrauisch geworden und hatte bereits vergangene Woche mitgeteilt, den Geldeingang prüfen zu wollen. Der Günzburger Landtagsabgeordnete Sauter (CSU) hatte Mitte März mitgeteilt, dass ein zu seinem Anwaltshonorar zusätzlich geleisteter Beitrag von Anfang an als Spende gedacht gewesen sei. Ob diese Spende tatsächlich mit dem Geldeingang auf dem Konto der Bürgerstiftung zu tun hat und ob juristische Konsequenzen drohen, wird wohl Gegenstand der Ermittlungen sein.

Günzburg

Ermittlungen gegen Ex-Justizminister Maskenaffäre: Sauter lässt CSU-Kreisvorsitz in Günzburg ruhen

Der ehemalige bayerische Justizminister Alfred Sauter (CSU) hat die in der Maskenaffäre gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurückgewiesen. Dennoch hat er den CSU-Kreisvorsitz in Günzburg vorerst abgegeben.  mehr...

Neu-Ulm

Durchsuchung im Fall Nüßlein Maskenaffäre: Ermittlungen gegen aus Kreis Neu-Ulm stammenden Unternehmer

In der Maskenaffäre um den Neu-Ulmer Bundestagsabgeordneten Georg Nüßlein ermittelt die Münchner Generalstaatsanwaltschaft gegen einen aus dem Kreis Neu-Ulm stammenden Unternehmer. Das berichtet die "Neu-Ulmer Zeitung".  mehr...

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