Mann springt in Donau und stirbt

Tödlicher Unfall am Ulmer Donauufer: Polizei sucht Zeugen

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Die Ulmer Polizei sucht die Ersthelfer, die in der Nacht zum Sonntag einen ertrinkenden Mann aus der Donau gezogen haben. Sie sollen helfen, die Umstände des tödlichen Unfalls auf dem Gelände des Donaufestes aufzuklären.

Der 43-jährige Mann war laut Polizei in der Nacht zum Sonntag am Ulmer Donauufer ins Wasser gesprungen, um nach Neu-Ulm zu schwimmen. Sicherheitskräfte versuchten vergeblich, den anscheinend stark betrunkenen Mann daran zu hindern. Er sprang an einer Anlegestelle ins Wasser und ging auf Höhe der Herdbrücke unter. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Beim Donaufestgelände in Ulm soll der Mann in die Donau gesprungen und kurz darauf untergegangen sein. (Foto: SWR, Torsten Blümke)
Beim Donaufestgelände in Ulm soll der Mann in die Donau gesprungen und kurz darauf untergegangen sein. Torsten Blümke

Trotz Wiederbelebung stirbt der Mann am Sonntag im Krankenhaus

Passanten hatten den Mann aus dem Wasser gezogen. Rettungskräfte kümmerten sich vor Ort und konnten den 43-Jährigen zunächst wiederbeleben. Sie brachten ihn in ein Krankenhaus, dort starb der Mann am Sonntag. Wie ein Polizeisprecher dem SWR sagte, hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Die Organisatoren des Donaufestes reagierten betroffen auf den tödlichen Unfall.

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