Ein Löschfahrzeug von Magirus während der Firemobil-Leistungsschau in Welzow: Die Feuerwehrsparte steht unter Druck. Auch bei dem Ulmer Feuerwehrfahrzeug-Hersteller wird nach Strategien gesucht.

Chancen und Risiken der Feuerwehrsparte

Zukunft bei IVECO Magirus in Ulm: Beschäftigte sind gefragt

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Die IG Metall ruft Beschäftigte beim Ulmer Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen IVECO Magirus auf, an einer Bestandsaufnahme der Feuerwehrsparte mitzuarbeiten. Hintergrund sind Pläne des Mutterkonzerns.

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bei IVECO Magirus in Ulm sollen an einer Bestandsaufnahme des Herstellers von Feuerwehrfahrzeugen und Brandschutztechnik mitarbeiten. Hintergrund ist, dass der italienische Mutterkonzern IVECO offenbar Optionen prüft, die Produktion in der Feuerwehrsparte wirtschaftlicher zu gestalten.

Die Gewerkschaft IG Metall und der Betriebsrat rufen am Donnerstag zu einem ersten "Zukunfts-Check" auf. Es gibt laut einem Sprecher der Gewerkschaft im Oktober insgesamt vier ganztägige Veranstaltungen. Alle Berufsgruppen, die an der Produktion von Löschfahrzeugen beteiligt sind, vom Entwickler bis zum Monteur, sollen dabei ihre Sicht der Dinge darstellen. Es ginge um Chancen und Risiken der Branche.

Brandschutzsparte unter Druck - IVECO sucht nach Partner

Die Brandschutz-Sparte stehe unter Veränderungsdruck, auch bei Magirus in Ulm mit seinen etwa 1.000 Beschäftigten, sagte der 1. Bevollmächtigte der IG Metall, Michael Braun, dem SWR. Das Management von IVECO suche inzwischen einen strategischen Partner für Magirus. Die Arbeitnehmerseite wolle daher vorbereitet sein und erarbeite jetzt eine eigene Position, so Braun.

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SWR