Für vier Filialen des Raumaustatter TTL soll es eine Zukunft geben, 23 Standorte sollen schließen. Das Unternehmen aus Heidenheim ist insolvent.

Die meisten Standorte müssen schließen

Lösung für vier Filialen des Raumausstatters TTL aus Heidenheim gefunden

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Torsten Blümke
Torsten Blümke

Für vier Filialen des insolventen Heidenheimer Raumausstatters TTL OP gibt es eine Zukunft. Die 23 weiteren Standorte müssen schließen. Das hat der Insolvenzverwalter mitgeteilt.

Eine neu gegründete Auffanggesellschaft übernimmt vier Filialen und zwar die in Schwäbisch Gmünd, Aalen, Dillingen und Heilbronn mit rund 40 Beschäftigten. Das hat der Sanierungsexperte Steffen Beck der Ulmer Kanzlei Pluta am Mittwoch mitgeteilt, die mit dem Insolvenzverfahren beauftragt ist. Für die anderen Filialen, zum Beispiel in Ulm oder auch am Firmensitz in Heidenheim, hat der Insolvenzverwalter keine Lösung gefunden.

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Keine Einigung mit den Vermietern der TTL-Filialen

Zwar sei man mit weiteren Investoren im Gespräch gewesen, diese seien aber nach und nach abgesprungen. Ein letzter Interessent habe abgesagt, weil keine Einigung mit den Vermietern erzielt werden konnte.

Viele Beschäftigte des Raumausstatters sind bereits weg

Außerdem hätten viele Mitarbeiter TTL schon verlassen und einen neuen Arbeitsplatz gefunden, so der Insolvenzverwalter. Vor der Zahlungsunfähigkeit gab es im Unternehmen 27 Filialen mit rund 400 Beschäftigten.

Der Raumausstatter hatte im Februar dieses Jahres einen Insolvenzantrag gestellt. Zuvor hatten Beschäftigte darüber geklagt, seit Monaten keine Gehaltszahlungen mehr erhalten zu haben.

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