Auf der A7 in Fahrtrichtung Würzburg ist am Donnerstagabend bei Ellwangen ein Sattelzug von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt. Wegen Explosionsgefahr des Flüssiggastanks musste die Fahrbahn teilweise voll gesperrt werden.  (Foto: onw-images/ JasonTschepljakow)

Stundenlange Sperrung wegen Explosionsgefahr

Unfall auf A7 bei Ellwangen: Sattelzug umgekippt

STAND

Auf der A7 bei Ellwangen ist am Donnerstagabend ein Sattelzug auf der Fahrbahn umgekippt. Wegen Explosionsgefahr musste die Fahrbahn zeitweise in beide Richtungen gesperrt werden.

Ein 54-jähriger Mann ist am Donnerstagabend auf der A7 Richtung Würzburg zwischen Ellwangen und der Rastanlage Ellwanger Berge Ost verunglückt. Laut Polizei war er aus ungeklärter Ursache mit seinem Sattelzug von der Fahrbahn abgekommen. Dabei kippte das Fahrzeug auf die Straße. Der Fahrer wurde leicht verletzt.

Explosionsgefahr nach Unfall auf A7 wegen Flüssiggastanks

Da man eine Explosion der Flüssiggastanks des Sattelzuges nicht ausschließen konnte, wurde die Autobahn zeitweise in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt.

Mehr als 30 Einsatzkräfte waren an der Unfallstelle im Einsatz. Der Sattelzug war mit Lenkgetrieben für die Pkw-Produktion beladen. Am Sattelzug entstand laut Polizei ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 150.000 Euro. Inwieweit die Ladung beschädigt ist, ist noch unbekannt. Auch zur Ursache des Unfalls wird noch ermittelt. Die Bergung des umgekippten Lkw dauerte bis in die frühen Morgenstunden des Freitag.

STAND
AUTOR/IN
SWR