Freie Plätze: LEA Ellwangen hat noch Kapazitäten (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Stefan Puchner)

Hallen stehen bereit

LEA Ellwangen: Vorbereitung für weitere Geflüchtete

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In der Landeserstaufnahmestelle in Ellwangen (LEA) machen sich die derzeitigen großen Flüchtlingsströme noch nicht akut bemerkbar. Man könne aber noch Platz schaffen, teilte ein Sprecher mit.

Das baden-württembergische Justizministerium hatte auf SWR-Nachfrage landesweit "durchgehend hohe Zugänge" bestätigt. Laut dem Leiter der LEA in Ellwangen (Ostalbkreis) ist die Einrichtung derzeit mit 980 Asylsuchenden annähernd voll.

Es gebe aber noch weitere Kapazitäten. Zwei Hallen könnten kurzfristig etwa 200 Asylsuchende in Notunterkünften aufnehmen. Die Hallen seien noch leer, Sanitärcontainer dafür seien aber schon aufgestellt.

Berthold Weiß, Leiter der LEA Ellwangen zur weiteren Aufnahme von Geflüchteten  (Foto: SWR)
Berthold Weiß, Leiter der LEA Ellwangen (Archivbild)

Die meisten Geflüchteten derzeit in der LEA kämen aus Syrien, der Ukraine und aus palästinensischen Autonomiegebieten. In den vergangenen 18 Monaten hätten die Flüchtlingszahlen wieder zugenommen.

Diskussion um Weiterbetrieb der LEA Ellwangen

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SWR