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Auf dem Ulmer Münsterplatz haben am Montagabend rund 250 Menschen an einer Kundgebung für mehr Toleranz gegenüber homo-, bi-, inter- und transsexuellen Menschen teilgenommen.

Kundgebung in Ulm für mehr Toleranz für "Queere" (Foto: SWR, Timo Staudacher)
Rund 250 Menschen nahmen am Montagabend in Ulm an der Kundgebung für mehr Toleranz teil. Timo Staudacher

Anlass war der Internationale Tag gegen die Diskriminierung der queeren Gruppen. Mehrere Rednerinnen und Redner des Vereins "Young and Queer Ulm" und politischer Parteien aus Ulm wiesen darauf hin, dass queere Menschen sich nach wie vor Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt ausgesetzt sehen.

"Man muss hier stehen und Flagge zeigen. Gerade in Zeiten der Pandemie gibt es keine Schutzräume, es gibt keine queeren Jugendgruppen, was wichtig ist für Menschen, die sich im Coming-Out befinden oder noch hinsichtlich ihrer Identität unsicher sind", sagte Sandra Nickel vom Verein "Young and Queer Ulm" dem SWR.

Diversity-Tag: Kundgebung für mehr Toleranz in Ulm (Foto: SWR, Timo Staudacher)
Auch am Ulmer Münster wurden Regenbogen-Flaggen gehisst. Timo Staudacher

Am Dienstag feiert unter anderem die Stadt Ulm den Diversity-Tag, der die Vielfalt der Menschen in der Arbeitswelt aufzeigen soll - von Geschlechtsidentität über sexuelle Orientierung bis zu Nationalität und Alter. Die Organisatoren bauen zwischen 13 und 16 Uhr eine Diversity-Bank vor dem Rathaus auf. Bürgerinnen und Bürger können sich darauf setzen und werden fotografiert.

Ulm/Nürtingen

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