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Das Klimacamp vor dem Rathaus in Ulm ist beendet. Die Veranstalter haben am Samstag angekündigt, das Protestcamp am Montag nach nunmehr 53 Tagen abzubauen. Begründung: die Gefahren von Covid-19.

Die Brisanz der Klimakrise sei nicht weniger geworden, schreiben die Veranstalter in einer Mitteilung. Aufgrund steigender Corona-Neuinfektionen und der damit verbundenen Einschränkungen sehen sich die Aktivisten von Fridays-for-Future nach eigenen Angaben gezwungen, den Protest anderweitig fortzuführen.

Ursprüngliches Ziel: Ausrufung des Klima-Notstands

Sie wollten mit ihrer Dauer-Mahnwache rund um die Uhr vor dem Rathaus die Stadtverwaltung dazu bringen, sich stärker für den Klimaschutz einzusetzen. Ziel war, solange zu bleiben, bis der Ulmer Gemeinderat den Klima-Notstand ausruft.

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