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Der Aalener CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter spricht sich für eine langfristige Planung des Lockdowns aus. Die Bürger müssten sich auf die Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie einstellen können.

Der Bundestagsabgeordnete geht davon aus, dass die Bundeskanzlerin und die Länderchefs bei ihrem Treffen am Dienstag eine Verlängerung des aktuellen Lockdowns beschließen. Er warne aber vor einer Salamitaktik, so Kiesewetter.

Im SWR-Interview sprach sich Kiesewetter gegen "populistische Forderungen" aus und plädierte stattdessen für ein ein- bis zweijähriges Moratorium von Nord Stream 2. (Foto: DBT/Stella von Saldern)
Im SWR-Interview sprach sich Kiesewetter für eine langfristige, offene Planung der Corona-Maßnahmen aus DBT/Stella von Saldern

"Es wäre sehr klug, wenn wir von unseren politisch Verantwortlichen, den Landesregierungen und der Bundesregierung, hören würden, dass bis einschließlich Fasching (...) mindestens mit dem Lockdown zu rechnen ist."

Roderich Kiesewetter, CDU-Bundestagsabgeordneter aus Aalen

Allerdings sollten im selben Zuge Schulen, vor allem für Abschlussklassen, wieder öffnen dürfen. Genauso die Grundschulen, so Kiesewetter.

Wichtig sei es, die Pläne langfristig anzukündigen. Vertage man sich erneut auf Ende Januar, dann schüre man die Hoffnung auf Faschingsfeiern, wo es erneut zu vielen Ansteckungen kommen könnte.

"Wir sollten auch eine Erwartungshaltung schüren, die ins Frühjahr hinein reicht und nicht, dass wir dann in einer ausgelassenen Faschingsstimmung wieder eine dritte Welle provozieren."

Roderich Kiesewetter

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