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Mit Radio hat 1971 alles angefangen, inzwischen kommen aus dem SWR Studio Ulm längst auch Fernsehbeiträge, Internet- und App-Artikel. Eines hat sich aber während der letzten 50 Jahre nicht verändert.

Im Mittelpunkt stehen nach wie vor die Themen der Region Donau-Iller und Ostwürttemberg. Vom SWR Studio Ulm aus gehen sie in die Radioprogramme des SWR und der ganzen ARD, in die Landesnachrichten und Magazine des SWR Fernsehen, die Tagesschau oder die Tagesthemen, ins Internet zu SWR.de/Ulm und in die SWR Aktuell App. Der Leitgedanke ist weiterhin: "Mit den Menschen reden und nicht über sie".

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So hat alles angefangen

Bürgerinitiativen können etwas bewegen - das zeigt die Geschichte des SWR Studios Ulm. Der "Förderkreis Rundfunkstudio Ulm" fordert Ende der 1960er Jahre zusammen mit Lokalpolitikern ein Regionalstudio des Süddeutschen Rundfunks.  

"Rundfunk-Kleinstudio für Ulm so gut wie sicher" - meldet die Ulmer "Südwest Presse" dann im März 1970. Knapp ein Jahr später, am 4. Januar 1971, geht ein Reporter für das Sendegebiet zwischen Donau und Rems, zwischen Ipf und Bussen, zwischen Ulm, Heidenheim, Aalen und Schwäbisch Gmünd dann zum ersten Mal auf Sendung. Der erste Bericht läuft am Vormittag im "Funkjournal Europa" der Deutschen Welle. Am Nachmittag meldet sich Studioleiter Heinz-Rudolf Fritsche im Nachmittagsmagazin von Südfunk 1.

Bilder aus 50 Jahren Studio Ulm (Foto: SWR)
Hier hat alles angefangen: In einer Vierzimmer-Wohnung, im Stockwerk darüber behandelt ein Zahnarzt seine Patienten, im Erdgeschoss ist eine Pizzeria. Bild in Detailansicht öffnen
Am Premierentag meldet sich Studioleiter Heinz-Rudolf Fritsche aus Ulm im Nachmittagsmagazin von Südfunk 1. Bild in Detailansicht öffnen
Das "Rundfunk-Kleinstudio" in der Olgastraße ist zu Beginn tatsächlich klein. Im Bild: die Regie. Bild in Detailansicht öffnen
Mit dem Umzug in die Sedelhofgasse im November 1982 bekommen die Ulmer mit dem "Samstagsradio" und später dem "Ulmer Schwabenradio" ihre ersten eigenen Sendungen. Bild in Detailansicht öffnen
Der SDR-Intendant Hans Bausch für eine Pressekonferenz zu Gast im SWR Studio Ulm. Bild in Detailansicht öffnen
Das Team vor dem Studio in der Sedelhofgasse mit dem gelben Übertragungswagen um Studioleiter Hermann Ehinger. Bild in Detailansicht öffnen
Das Redaktionsteam des Schwabenradios 1988 auf der Ulmer Verbrauchermesse "Leben, Wohnen, Freizeit". Bild in Detailansicht öffnen
Im Jahr 1991 hält das Fernsehen Einzug im SWR Studio Ulm: Den Anfang machen die Redakteure Rolf Maurer (li.) und Günther Henel (re.), auf dem Bild mit Redaktionsassistentin Petra Volz und Studioleiter Martin Bräuning. Bild in Detailansicht öffnen
Hier wird das Studio Ulm 20 - und alle bisherigen Studioleiter sind beisammen: Matthias Schneider, Heinz-Rudolf Fritsche, Martin Bräuning und Hermann Ehinger (v.l.n.r.). Bild in Detailansicht öffnen
Die aktuelle Heimat des Studios: Seit 2001 arbeitet das Team in der Bahnhofstraße. Jürgen Pollak Bild in Detailansicht öffnen

Die Anfänge: Zwischen Zahnarzt und Pizzeria

Das "Rundfunk-Kleinstudio" in der Olgastraße ist zu Beginn tatsächlich klein. Ein Studioleiter, ein Redakteur, eine Sekretärin, nach Bedarf ein Techniker und ein paar freie Reporter*innen arbeiten in einer Vierzimmer-Wohnung. Im Stockwerk darüber behandelt ein Zahnarzt seine Patienten*innen, im Erdgeschoss ist eine Pizzeria.

"Seit's des neue Schwobaradio gibt, stand i wektigs liaber auf, weil des so a glückliche Mischong von Nachrichta ond Informatione aus d’r Region ond d’r ganza Welt ond drzua noa Pfondsmusik ischd"

Hörer aus Schwäbisch Gmünd

Mit dem Umzug in die Sedelhofgasse im November 1982 werden die Räume größer, die Mitarbeiter*innen zahlreicher und mit dem "Ulmer Samstagsradio" und später dem "Ulmer Schwabenradio" bekommen die Ulmer*innen unter Studioleiter Hermann Ehinger dann auch ihre ersten eigenen Sendungen. Um lange Fahrten quer durchs württembergisch-bayrische Sendegebiet zu vermeiden, richtet der SDR 1985 in Aalen eine "Sprechstelle" für Reporter*innen ein.

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Im Jahr 2001 packen die rund 40 Mitarbeiter*innen und Studioleiter Matthias Schneider erneut Kisten und ziehen zwei Häuser weiter in die Bahnhofstraße 10. Es sind nur wenige Schritte bis zum neuen SWR Studio, doch technisch gesehen ist es ein Quantensprung. Tonbänder und Bandmaschinen haben ausgedient, nun schneiden, texten und senden Journalist*innen und Techniker*innen digital.

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Neues multimediales Büro in Aalen

Im November 2017 eröffnet Studioleiter Ulrich Andelfinger das neue multimediale Korrespondentenbüro in Aalen. Zuvor war 32 Jahre lang die "Sprechstelle Aalen" Basis der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung aus dem Ostalbkreis und dem nördlichen Kreis Heidenheim. Die ehemalige Wohnung mit Kachelofen entsprach den Ansprüchen eines modernen Medienunternehmens nicht länger.

Inzwischen laufen Berichte und Nachrichten längst nicht nur im Fernsehen oder Radio, sondern auch im Internet. Hunderttausende greifen jeden Monat auf die Artikel und Videos der regionalen Nachrichtenseite SWR.de/Ulm zu. Ein Ableger der SWR-Jugendwelle DASDING versorgt in Ulm und Umgebung das junge Publikum mit Informationen über die sozialen Netzwerke. Und das Neueste aus der Region gibt es auch in der SWR Aktuell App.

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