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Der Kreis Heidenheim verzeichnet derzeit besonders viele Corona-Erkrankungen mit der Delta-Variante. Von aktuell 157 aktiven Fällen gehen 57 auf die Mutante zurück.

Das Landratsamt mit dem Gesundheitsamt in Heidenheim stellt eine besondere Häufung der indischen Corona-Variante fest (Foto: SWR, Peter Köpple)
Das Landratsamt mit dem Gesundheitsamt in Heidenheim stellt derzeit im Kreisgebiet eine besondere Häufung der indischen Corona-Variante fest (Sujetbild) Peter Köpple

Nach Angaben des Heidenheimer Gesundheitsamtes sind es vor allem drei Ausbrüche in privaten Haushalten. Hieraus haben sich allein 40 Ansteckungen mit der Delta-Variante - ehemals als indische Mutante bezeichnet - ergeben. Betroffen sind die Städte Heidenheim, Giengen und Herbrechtingen.

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Man habe das Infektionsgeschehen durch zahlreiche Testungen schnell unter Kontrolle gebracht, teilte am Dienstagabend das Landratsamt mit. 49 weitere Kontaktpersonen mussten in Quarantäne. Sie wurden ein weiteres Mal vom mobilen Abstrichteam des Gesundheitsamts getestet. Wie und wo sich die Infizierten mit der Delta-Variante angesteckt haben, ist derzeit noch unklar.

Delta-Variante auch im Kreis Biberach

Auch im Kreis Biberach wurde erstmals die Delta-Mutante nachgewiesen. Laut Landratsamt haben sich sechs Menschen mit ihr infiziert. Die Fälle hängen nach ersten Kenntnisse miteinander zusammen. Auch hier sei jedoch unklar, wo sich die Menschen infiziert haben. Die Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne.

In der Region gibt es sonst kaum Infektionen mit der Mutante. Der Alb-Donau-Kreis meldet derzeit einen einzigen Fall, im Ostalbkreis sind es nach eigenen Angaben einige wenige Fälle. Die Gesundheitsämter schauen bei Menschen, die derzeit in Quarantäne sind, weil sie aus Ländern zurückkommen, in den Virusvarianten besonders verbreitet sind, genau hin.

"Reise-Anamnese" im Alb-Donau-Kreis

Bei den Reise-Rückkehrern wird eine sogenannte Reise-Anamnese vorgenommen, erklärt ein Sprecher des Landratsamts im Alb-Donau-Kreis. Das Gesundheitsamt fragt zum Beispiel, wo genau sie sich aufgehalten haben, was sie genau gemacht haben, ob sie dort irgendwelche Symptome oder Erkrankungen hatten, ob sie Kontakt zu Erkrankten hatten.

Die Delta-Mutante gilt laut Robert-Koch-Institut als deutlich ansteckender als das ursprüngliche Coronavirus. Die Erkrankung mit der Virusvariante verläuft demnach in vielen Fälle auch schwerer. Es könnte außerdem sein, dass Impfungen bei dieser Mutante nicht so wirksam sind wie bei anderen Varianten.

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