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In Ostwürttemberg ist in den ersten sechs Monaten dieses Jahres die Zahl der Neugründungen gestiegen. Laut Industrie- und Handelskammer unterscheiden sich die Zahlen in den beiden Landkreisen aber deutlich. Insgesamt gab es von Januar bis Juli fast etwa 1.700 Gewerbeanmeldungen, davon knapp 1.400 Neugründungen. Einen Zuwachs verzeichnete dabei vor allem der Ostalbkreis, im Kreis Heidenheim sei die Gründungsdynamik leicht rückläufig. Das ist laut IHK mit der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zu erklären: Im Ostalbkreis ist der Anstieg der Arbeitslosigkeit derzeit viel höher als im Kreis Heidenheim. Dennoch, so ein Sprecher der IHK, die Qualität der Gründungsideen sei weiterhin hoch. Die Entwicklung hin zu mehr Gründungen habe schon vor der Corona-Pandemie begonnen, schon im Januar habe die Kammer bei den Beratungsanfragen ein deutlich gestiegenes Gründungsinteresse festgestellt.

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