Bundeswehrhubschrauber landet wegen einer technischen Panne auf einem Acker bei Blaustein (Foto: Thomas Heckmann)

Maschine stand tagelang auf Acker

Defekter Bundeswehr-Hubschrauber in Blaustein kann wieder fliegen

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Der havarierte Bundeswehr-Hubschrauber in Blaustein kann wieder fliegen. Er ist auf dem Weg zurück zum Geschwader nach Laupheim. Er musste am Montag wegen eines Defekts auf einem Acker landen.

Die Techniker haben am Donnerstag die Reparatur des Hydrauliksystems abgeschlossen. Wegen des Defekts musste der Transporthubschrauber am Montag auf einem Acker bei Blaustein im Alb-Donau-Kreis landen.

Die Besatzung des Transporthubschraubers CH53 hatte am Montag während eines Übungsfluges eine Warnmeldung des Hydrauliksystems erhalten und entschied sich für eine Sicherheitslandung, so der Sprecher des Laupheimer Hubschraubergeschwaders. Techniker wurden daraufhin informiert.

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Provisorische Straße für die Reparatur gebaut

Doch für die Reparatur der Maschine musste zunächst eine provisorische Straße auf dem Acker gebaut werden, um die schwere Technik heranzufahren. Die Maschine wurde bis zur Reparatur von Feldjägern bewacht.

Wie ein Sprecher des Geschwaders in Laupheim am Donnerstag betonte, waren weder die Crew noch die Bevölkerung wegen des Vorfalls gefährdet.  "Das war ein Standardprozedere, was man bei so einer Meldung machen muss", sagte Oberleutnant Kevin Kügele dem SWR. Sicherheitslandungen passierten jedoch sehr, sehr selten.

Flurschaden - Entschädigung für Landwirt

Der Acker des 77-jährigen Landwirts Gerhard Friesinger aus Blaustein allerdings ist an manchen Stellen ziemlich zerpflügt. Er hatte auf dem Acker, auf dem der Hubschrauber notlanden musste, Sommergerste eingesät. Die Bundeswehr hat signalisiert, dass sie für den Schaden aufkommt. Gerhard Friesinger bleibt indes gelassen: "Es ist ja kein Personenschaden entstanden, alles andere kann man doch regeln."

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