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Die Gemeinde Berghülen im Alb-Donau-Kreis bekommt Hilfe vom Land bei der Schaffung von Wohnraum. Das Land will das sechs Hektar große Grundstück zunächst kaufen, um die Bebauung zu ermöglichen.

Die Gemeinde aus dem Alb-Donau-Kreis bekommt Unterstützung aus dem Grundstücksfond BW. Dabei handele es sich um ein Modell des Zwischenerwerbs, hieß es vom Wirtschaftsministerium, um der Kommune die Schaffung bezahlbaren Wohnraums durch die Gemeinde sichern.

Die Kommune selbst könne den Kauf des sechs Hektar großen Areals in Berghülen nicht leisten, sagte Bürgermeister Bernd Mangold. Man stehe am Anfang des Prozesses, nun folgen voraussichtlich Wertermittlung und Kaufverhandlungen.

Vor dem ehemaligen Werkseingang mit Firmenlogo in Berghülen in Berghülen (Archivbild) (Foto: SWR, Timo Staudacher)
Vor dem ehemaligen Werkseingang mit Firmenlogo in Berghülen (Archivbild) Timo Staudacher

Wohnungen und Geschäfte geplant

Erste Ideen für die Bebauung des Geländes gibt es schon: So sollen dort kleinere Geschäfte und Gastronomie, vor allem aber Wohnungen entstehen. 30 Prozent der Wohnbebauung sollen dann günstiger Wohnraum sein, so Mangold.

Geld aus Fond

Das Land hat für Wohnprojekte finanzschwacher Kommunen den Grundstücksfond BW eingerichtet. Er umfasst 100 Millionen Euro. Die Gemeinde Berghülen hatte sich nach Angaben des Wirtschaftsministeriums auch deswegen die Unterstützung beworben, weil die Nachfrage nach Wohnraum durch die Nähe zum Großraum Ulm immer weiter steigt.

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