Schelklingen

Weniger Lastwagen: HeidelbergCement verlegt Gleise

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Die Firma HeidelbergCement investiert Millionen in eine Eisenbahnverladung am Standort in Schelklingen (Alb-Donau-Kreis). Die Stadt erhofft sich dadurch ein geringeres Verkehrsaufkommen durch an- und abfahrende Lkws. Rund 50 Lastwagen fahren täglich vom Zementwerk aus Richtung Ringingen und umgekehrt. Lange Staus und zahlreiche Beschwerden von Bürgern sind die Folge, so der Schelklinger Bürgermeister Ulrich Ruckh. Außerdem sei ein Zuganschluss sinnvoll, da das Werk Schelklingen künftig das Werk am Hauptsitz Leimen mit Klinkern - einem Zement-Vorprodukt - versorgen soll. Für einen reibungslosen Bahnverkehr müssten nun Gleise verlegt werden. Dann könnte ein Güterzug mit 40 Waggons pro Tag von Schelklingen über Ulm nach Leimen fahren und damit den Verkehr auf der Straße minimieren. Die Stadt hat sich in ihrer letzten Sitzung klar für einen Zuganschluss ausgesprochen.

Heidelberg

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