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Das regionale Handwerk hat trotz der Corona-Pandemie eine gute Auftragslage, kann diese jedoch oft nicht erfüllen. Grund ist laut Handwerkskammer Ulm Materialknappheit. Zudem sind die Materialkosten während der Pandemie deutlich gestiegen. Der Handwerkskammer Ulm wurden Preissteigerungen von bis zu 200 Prozent gemeldet. Vor allem Holz und Metall seien teurer geworden. Viele Betriebe, die diese Materialien produzieren oder weiterverarbeiten, haben wegen der Pandemie eigentlich einen Rückgang der Nachfrage erwartet und daher die Produktion gedrosselt. Sie schicken laut Handwerkskammer ihre Mitarbeiter oft in Kurzarbeit. Andererseits werde beispielsweise heimisches Holz nach Übersee verkauft und nicht in der Region, wo es eigentlich gebraucht werde. 

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