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Reisende müssen 2020 zeitweise mit längeren Fahrzeiten zwischen Aalen und Karlsruhe rechnen. Laut Anbieter Go-Ahead gibt es dann keine durchgehenden Interregio-Züge.

Ein Zug des Unternehmens Go-Ahead  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Felix Kästle/dpa)
Von April bis Oktober 2020 wird es keine durchgehenden IRE-Verbindungen zwischen Aalen und Karlsruhe geben (Symbolbild) picture alliance/Felix Kästle/dpa

Informationswirrwarr um die Remsbahn: Zunächst hatte es von Seiten des Anbieters Go-Ahead geheißen, dass zwischen April und Oktober nächsten Jahres gar keine Interregio-Züge (IRE) zwischen Aalen und Stuttgart fahren. Entgegen dieser ersten Meldung hieß es dann, die Einschränkungen beträfen die Strecke Stuttgart-Karlsruhe.

Keine Ausfälle, nur keine durchgehenden Verbindungen

Nun steht fest: Zug-Ausfälle gibt es nicht, allerdings gebe es keine durchgehenden Verbindungen zwischen Aalen und Karlsruhe, so ein Go-Ahead-Sprecher. Das heißt: Fahrgäste müssen in Stuttgart umsteigen.

Strecke Stuttgart-Karlsruhe überlastet

Der Grund: Die Strecke zwischen Stuttgart und Karlsruhe wird während der Bauarbeiten auf der Schnellbahnstrecke Stuttgart-Mannheim als Umleitung genutzt und ist deshalb voll ausgelastet. Züge können deshalb den Fahrplan nicht einhalten. Somit fahren die IRE-Züge nur zwischen Karlsruhe und Stuttgart sowie zwischen Stuttgart und Aalen. Reisende müssen wegen des Umstiegs in Stuttgart mit längeren Fahrzeiten rechnen.

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