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Der Heidenheimer Maschinenbauer Voith hat am Dienstag in Stuttgart seine Jahresbilanz vorgelegt. Der Konzern blickt auf ein positives Geschäftsjahr mit vollen Auftragsbüchern zurück.

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18:00 Uhr
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SWR Fernsehen BW

Von Krise keine Spur - der Umsatz stieg auf etwa 4,3 Milliarden Euro - der Gewinn hat sich fast verdoppelt auf etwa 70 Millionen Euro. Jedes dritte Blatt Papier auf der Welt kommt mittlerweile aus einer Papiermaschine aus dem Hause Voith.

Mit ein Grund für die guten Geschäftszahlen von Voith ist zudem Australien. Hier baut das Unternehmen eines der zehn größten Wasserkraftwerke - Pumpspeicherwerke - der Welt.

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Geschäft mit China boomt

Außerdem wächst das Geschäft mit China weiterhin, besonders auf der Schiene. Hier arbeitet Voith zusammen mit CRC, dem größten Hersteller von Schienenfahrzeugen der Welt.

Geschäftsbericht der Fa. Voith auf einem Tisch (Foto: SWR, Frank Wiesner)
Voith legt Geschäftsbericht 2019 vor Frank Wiesner

Faire Lösungen für Standortschließungen

Allerdings hatte der Konzern bereits die Schließung dreier Werke angekündigt. Betroffen sind die Standorte Sonthofen im Allgäu, Zschopau in Sachsen und Mülheim an der Ruhr. Hier versprach Toralf Haag, Vorstandsvorsitzender von Voith, auf der Jahresbilanz: "Den betroffenen Mitarbeitern soll geholfen werden". Im Raum stehe, dass man ihnen möglicherweise Arbeit an anderen Standorten anbieten werde.

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