STAND
AUTOR/IN

Ernüchterndes Ergebnis einer Sonderimpfaktion am Wochenende im Kreisimpfzentrum Aalen (Ostalbkreis): Nur ein Fünftel der Dosen wurde verimpft. Aber was passiert jetzt mit dem Rest?

Die 1.600 übrig gebliebenen Impfdosen sollen laut Kreisimpfzentrum Aalen (KIZ) bei weiteren Aktionen verimpft werden. Montag und Dienstag werde man demnach gemeinsam mit dem Landratsamt und den Kommunen möglichst niederschwellige Angebote planen. Hierbei sollen auch die mobilen Impfteams eingesetzt werden.

Halleneingang in Aalen (Foto: SWR, Frank Polifke)
Zur Sonderimpfaktion des KIZ Aalen mit Johnson&Johnson kamen nur wenige Impflinge. Frank Polifke

Nur rund 400 Impfdosen wurden nach Angaben des ärztlichen Leiters des KIZ, Peter Schmidt, bei der Sonderimpfaktion verimpft, und das bei wieder steigenden Inzidenzen. "An der Schwelle, zu uns zu kommen, lag es definitiv nicht, weil es komplett unkompliziert war", sagte Schmidt dem SWR. Denn die Hürden waren niedrig: Eine Anmeldung war nicht nötig, es gab keine Wartezeit und die Impfungen waren bis 21 Uhr möglich.

Sonderimpfaktion: 2.000 Dosen von Johnson & Johnson standen zur Verfügung

"Das ist nicht das beste Ergebnis, aber wir freuen uns über jede Impfung", sagte Schmidt dem SWR. Zur Verfügung standen insgesamt 2.000 Impfdosen des Vakzins Johnson & Johnson. Eine Erklärung für die geringe Nachfrage zu finden, sei schwierig. Wer sich im Ostalbkreis impfen lassen wollte, habe bislang seine Spritze wohl schon bekommen. Unter anderem seien Montagearbeiter zu der Sonderaktion gekommen, die unter der Woche kaum Zeit hätten, sich impfen zu lassen.

Der Vorteil des Impfstoffs von Johnson & Johnson liegt darin, dass bereits ein einmaliger Piks genügt, um den vollen Impfschutz zu erhalten. Bei allen anderen Impfstoffen muss nach einer gewissen Zeit ein zweites Mal gespritzt werden. Der Impfstoff zeigt nach Angaben des Unternehmens eine hohe Wirksamkeit gegen die Delta-Variante des Coronavirus.

Zusätzliche Impfstoff-Lieferung des Bundes Delta-Variante in BW soll mit Johnson & Johnson bekämpft werden

Baden-Württemberg will verhindern, dass sich die gefährliche Delta-Variante des Coronavirus ausbreitet - mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson. Er soll bei gezielten Impfterminen vor Ort verabreicht werden.  mehr...

Heidelberg

"Mit einem Piks geschützt!" Ohne Anmeldung: Impfaktionen mit Johnson & Johnson in Heidelberg

In Heidelberg gab es Impfaktionen in mehreren Stadtteilen - ohne vorherige Anmeldung - unter dem Motto "Mit einem Piks geschützt!".  mehr...

Corona-Pandemie Covid-19-Impfstoff von Johnson & Johnson – freigegeben für alle

Beim Covid-19-Impfstoff von Johnson & Johnson wurde jetzt die Priorisierung aufgehoben. Der Vektorimpfstoff ist nun in Deutschland freigegeben für alle.  mehr...

Ulm, Schwäbisch Gmünd, Heidenheim, Aalen, Neu-Ulm

Das Coronavirus und die Folgen für die Region Ulm und Ostwürttemberg Live-Blog zum Coronavirus: Das sind die aktuellen 7-Tage-Inzidenzwerte in der Region

Welche Auswirkungen hat das Coronavirus auf den Alltag rund um Ulm, Neu-Ulm, Heidenheim, Aalen und Schwäbisch Gmünd? In unserem Live-Blog fassen wir die neuesten Entwicklungen zusammen.    mehr...

STAND
AUTOR/IN