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Das Landgericht Ulm hat einen 25-jährigen Mann aus Lonsee (Alb-Donau-Kreis), der auch in der Region als "falscher Polizist" unterwegs war, zu drei Jahren Haft verurteilt.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte in zwölf Fällen im ganzen süddeutschen Raum als Abholer im Einsatz war. Insgesamt erbeutete die Bande des Mannes, die den Ermittlungen der Polizei zufolge aus der Türkei agierte, Wertgegenstände und Geld im Gesamtwert von fast 400.000 Euro.

Die Außenansicht des Landgerichtes Ulm (Foto: SWR, Peter Köpple)
Das Landgericht in Ulm hat einen "falschen Polizisten" zu drei Jahren Haft verurteilt. (Sujetbild) Peter Köpple

Aussagen des Täters strafmildernd

Mit ihrem Urteil blieben die Richter unter der von der Staatsanwaltschaft geforderten Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren. So hätten die äußerst detaillierten Aussagen des Angeklagten dazu beigetragen, dass vier weitere Tatverdächtige ermittelt werden konnten. Außerdem habe er den geprellten, zum Teil hochbetagten Opfern, ein Erscheinen vor Gericht erspart.

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