Größe und Arbeitsplätze sollen sich verdreifachen

So will sich Gartengerätehersteller Gardena in Gerstetten vergrößern

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Der Gartengerätehersteller Gardena will seinen Standort in Gerstetten-Heuchlingen (Kreis Heidenheim) um das Dreifache vergrößern.

Dieses Gebäude plant Gardena in Heuchlingen (Foto: Gardena)
So soll der integrierte Produktions- und Logistikstandort in Heuchlingen, wenn er fertig ist, aussehen.

Gardena will nach eigenen Angaben im Gerstetter Teilort Heuchlingen die Produktion und Logistik von Geräten zur Gartenbewässerung ansiedeln. Dafür soll die Werksfläche von derzeit knapp 50.000 auf mehr als 150.000 Quadratmeter erweitert werden.

Gardena will Standort Ulm entlasten

Damit könne auch der Standort in Ulm entlastet werden, so Gardena-Projektleiterin Hede-Marie Hauser. "Wir produzieren dann zum Beispiel die Bewässerungssysteme in Heuchlingen", erläuterte sie im SWR-Gespräch. In Ulm würden damit Kapazitäten wieder frei. Dort sollen dann etwa größere Mengen an Schlauchwaren produziert werden.

Mitte nächsten Jahres soll der Bauantrag für Gerstetten eingereicht werden, 2025 dann die Anlage in Betrieb gehen. Gardena will laut Hauser den Standort schnell CO2-neutral gestalten. Der Gartengerätehersteller beziehe derzeit schon grünen Strom. Zudem soll es unter anderem Photovoltaikanlagen sowie eine Dächer-Begrünung geben.

Gardena rechnet mit bis zu 900 Arbeitskräften in Gerstetten

In der Hochsaison könnten dann bis zu 900 Menschen bei Gardena in Heuchlingen arbeiten. Aktuell ist der Gartengerätehersteller schon jetzt mit 300 Arbeitsplätzen der größte Arbeitgeber im Ort. Laut Hauser setzt Gardena in Heuchlingen vor allem auf neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Region.

Ulm

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SWR