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Ein Gutachter untersucht den schweren Unfall mit einem Streifenwagen vom Sonntagabend bei Mutlangen. Fünf Menschen waren bei dem Frontalzusammenstoß mit einem Auto schwer verletzt worden.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei kam der Streifenwagen auf der B298 zwischen Spraitbach und Mutlangen in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zum Frontalzusammenstoß. Der Einsatzwagen sei mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs gewesen, so ein Polizeisprecher am Montag.

Zwischen Spraitbach und Mutlangen im Ostalbkreis kam der Streifenwagen auf die Gegenfahrbahn (Foto: onw-images, Christian Wiediger)
Zwischen Spraitbach und Mutlangen im Ostalbkreis kam der Streifenwagen auf die Gegenfahrbahn onw-images, Christian Wiediger

Es sei davon auszugehen, dass der Streifenwagen mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Ob das aber die Unfallursache sei, stehe noch nicht fest und sei Teil der Untersuchungen des Gutachters. Die Beamten waren zur Unterstützung nach Alfdorf im Rems-Murr-Kreis gerufen worden, weil dort Betrunkene randalierten und Widerstand gegen die Polizei leisteten.

Fünf Menschen wurden bei dem Unfall schwer verletzt

Die drei Insassen des entgegenkommenden Wagens wie auch die beiden Insassen des Streifenwagens wurden schwer verletzt. Zwei der Verletzten, darunter ein Kind, mussten mit dem Rettungshubschrauber in Krankenhäuser geflogen werden.

Fünf Rettungswagen und drei Notarztwagen waren an der Unfallstelle im Einsatz, und die Feuerwehren aus Mutlangen und Spraitbach. Die Bundesstraße 298 zwischen Spraitbach und Mutlangen war für die Unfallaufnahme stundenlang voll gesperrt. Der entstandene Schaden wird auf 90.000 Euro geschätzt.

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