Rund 300 Menschen haben sich zu einer Freitags-Demonstration in Ulm und Neu-Ulm zusammengefunden. Sie verlief ohne größere Zwischenfälle.  (Foto: SWR)

Zwischenfall an der Gänstorbrücke

Unangemeldete Freitagsdemo erfordert größeren Polizeieinsatz

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Rund 300 Menschen haben sich zu einer Freitags-Demonstration in Ulm und Neu-Ulm zusammengefunden. Dabei versuchten die Teilnehmenden, die von der Polizei vorgegebene Strecke zu verlassen.

Nachdem die Demo am vergangenen Freitag nicht bei der Stadt angemeldet wurde, war die Polizei wieder mit einem größeren Aufgebot als in der Woche zuvor unterwegs. Zahlreiche Anti-Konflikt-Beamte suchten schon am Münsterplatz das Gespräch. Die Demonstrierenden wurden Richtung Donauufer geleitet.

Rund 300 Menschen haben sich zu einer Freitags-Demonstration in Ulm und Neu-Ulm zusammengefunden. Sie verlief ohne größere Zwischenfälle.  (Foto: SWR)
Rund 300 Menschen haben sich zu einer Freitags-Demonstration in Ulm und Neu-Ulm zusammengefunden.

An der Gänstorbrücke versuchte eine größere Gruppe, den Zug zu verlassen. Die Polizei riegelte ab, einige Demonstranten riefen "Willkürstaat". Nach einer Weile gaben die Beamten den Weg nach Neu-Ulm frei. Insgesamt konnte die Polizei verhindern, dass die Freitagsdemo auf nicht erlaubten Routen stattfand.

Rund 300 Menschen haben sich zu einer Freitags-Demonstration in Ulm und Neu-Ulm zusammengefunden. Sie verlief ohne größere Zwischenfälle.  (Foto: SWR)
An der Treppe zur Gänstorbrücke, versuchten Demonstrierende aus dem Zug auszubrechen. Die Polizei riegelte die Treppe zunächst ab.

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