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Auf die Idee muss man erstmal kommen: Als die Polizei am Wochenende bei einer Frau in Ulm klingelte, aß sie ein Beweismittel einfach auf. Genützt hat es ihr nichts, aber auch nicht geschadet.

Nachbarn hatten am Samstagnachmittag die Polizei verständigt, nachdem die 46-Jährige in ihrer Wohnung übermäßigen Lärm verursachte. Als die Beamten bei der Frau vorbeischauten, aß die Frau einen Joint kurzerhand auf, den sie zuvor geraucht hatte.

Frau raucht einen Joint (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Paul Zinken/dpa)
Ungewöhnliche Art der Beweismittelvernichtung: Erst soll die Frau einen Joint geraucht haben, dann hat sie ihn laut Polizei verschluckt. (Symbolbild) picture alliance/Paul Zinken/dpa

Die Frau zeigte sich gegenüber den Beamten völlig uneinsichtig und wehrte sich vehement. Schließlich landete sie in einer Gewahrsamszelle, wo sie laut Polizeibericht "ihr Gemüt beruhigen konnte". Ein Arzt attestierte, dass durch den verspeisten Joint keine Gesundheitsgefahr bestand. Die Frau erwarten nun mehrere Anzeigen.

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