Ulm

Forscher entdecken Diabetes-Gendefekt

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Forschende der Universität Ulm haben einen Gendefekt identifiziert, der bestimmte Arten von Diabetes auslösen kann. Durch die Entdeckung könne man die Behandlung von Diabetes besser auf die Erkrankten abstimmen, heißt es in einer Pressemitteilung. ONECUT1 – so heißt das Gen. Ist es defekt, stört es die Entwicklung der Bauchspeicheldrüse. Der Blutzuckerspiegel kann dann nicht mehr richtig reguliert werden. Das zu wissen, sei wichtig, schreibt die Universität. So könne man eine genauere Diagnose erstellen und die Behandlung darauf ausrichten. Ein internationales Forscherteam unter deutsch-französischer Leitung hat den Gendefekt untersucht und eine entsprechende Studie im renommierten Fachmagazin "Nature Medicine" veröffentlicht. Ulmer Forschende seien daran federführend beteiligt gewesen, so die Universität.

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AUTOR/IN
SWR