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Ein Pharmaunternehmen in Illertissen im Kreis Neu-Ulm will in die Produktion eines Impfstoffes gegen Covid-19 einsteigen. Das soll die Zukunft des Standortes sichern.

Der russische Pharmakonzern R-Pharm will an seinem Standort in Illertissen im Kreis Neu-Ulm einen Impfstoff gegen das Coronavirus herstellen. In die neue Produktionsanlage würden mehr als 20 Millionen Euro investiert, sagte Standortleiter Ivan Semenov der "Südwest Presse". Bereits im ersten Quartal 2021 soll demnach die Fertigung des sogenannten Oxford-Impfstoffes starten.

Der russische Pharmakonzern R-Pharm will an seinem Standort in Illertissen im Kreis Neu-Ulm einen Impfstoff gegen das Coronavirus herstellen. (Foto: z-media, Ralf Zwiebler)
Der russische Pharmakonzern R-Pharm will an seinem Standort in Illertissen einen Impfstoff gegen das Coronavirus herstellen. z-media, Ralf Zwiebler

Produktion nicht für die EU

Die Kapazität sei auf 500 Millionen Impfdosen im Jahr ausgelegt. Mit dem Impfstoff sollen 35 Länder beliefert werden, unter anderem die GUS-Staaten, also verschiedene Nachfolgestaaten der Sowjetunion - nicht aber Deutschland oder andere EU-Staaten. R-Pharm hatte 2014 den Standort Illertissen vom US-Pharmakonzern Pfizer übernommen. Die 350 Beschäftigten hatten weiter für Pfizer produziert. Die Zusammenarbeit läuft aber aus. Die Illertisser Firma sucht deshalb nach neuen Aufträgen und will eigene Arzneimittel vermarkten.

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