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Feuchttücher und Kosmetik- oder Küchentücher haben in Neu-Ulm zur Verstopfung eines Abwasser-Pumpwerks geführt. Die Stadt warnt davor, auf der Toilette andere Produkte als Toilettenpapier zu verwenden.

Eine Frauenhand, die ein Feuchttuch in ein Klo wirft (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / Carmen Jaspersen / dpa)
Die vermehrte Verwendung von Feuchttüchern anstelle von normalem Toilettenpapier führt zu Verstopfung (Sujetbild) picture alliance / Carmen Jaspersen / dpa

Das Problem trat bisher nur in der Neu-Ulmer Kanalisation auf, wo das natürliche Gefälle der Abwasserkanäle geringer ist als in Ulm. Wegen fehlenden Toilettenpapiers greifen offenbar Haushalte vermehr zu Ersatzstoffen, die für diesen Zweck nicht geeignet sind, weil sie sich in der Kanalisation nicht auflösen. Ältere Abwasserpumpwerke auf dem Weg zur Kläranlage können damit überfordert sein.

Betroffen davon sind allerdings derzeit weder die Ulmer Kanalisation noch das gemeinsame Klärwerk Steinhäule. Falsches Papier hat bisher insbesondere zu mehr Arbeit für private Rohrreinigungs-Unternehmen geführt.

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