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Die Mittel gegen eine erhöhte Radon-Belastung in einigen Gebäuden in Heidenheim zeigen Wirkung. Das hat ein Sprecher der Stadt mitgeteilt. Trotz des ersten Erfolgs wird nun weiter gemessen.

Seit gut anderthalb Jahren geht die Stadt bereits gegen das Edelgas vor. Das radioaktive Gas kommt im Boden vor und kann von dort aufsteigen. Vor allem in schlecht belüfteten Kellerräumen kann es zu erhöhten Konzentrationen kommen. Dann gilt Radon als krebserregend.

Heidenheim setzt auf Lüftungs-Konzept

Seit den ersten Messungen sind in Heidenheim in einigen Kellerräumen automatische Lüftungen eingebaut worden, andernorts werde verstärkt gelüftet, sagte der Sprecher. Erste Nachkontrollen haben einen Erfolg bescheinigt. Aufwändige Bodensanierungen in den betroffenen Gebäuden seien derzeit nicht geplant. Weitere Messergebnisse sollen dann in einem Jahr vorliegen.

Schon im vergangenen Jahr waren hohe Werte in öffentlichen Gebäuden in Heidenheim bekannt geworden. Auch einige Schulen sind betroffen.

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