Polizei: Aufruf und Teilnahme an nicht angemeldeten Versammlungen sind illegal

Erneute Proteste gegen Corona-Maßnahmen in Ulm und Ostwürttemberg

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Hunderte Menschen haben sich am Montagabend an unangemeldeten Corona-Protestaktionen in Aalen, Schwäbisch Gmünd und Ulm beteiligt.

Demonstrierende Menschen gegen Corona-Maßnahmen in der Stadtmitte in Aalen im Ostalbkreis (Foto: SWR, Frank Polifke)
Die Zahl der Protestierenden in Ostwürttemberg steigt, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums Aalen. (Archivbild) Frank Polifke

In Aalen wurde eine Versammlung mit etwa 400 Teilnehmenden von der Polizei aufgelöst. Es seien mehr Demonstrierende als bisher gewesen, sagte ein Sprecher.

Unangemeldete Proteste gegen Maßnahmen: Aufruf ist eine Straftat

Zu den Versammlungen wurde laut Polizei in den sozialen Netzen aufgerufen. Der Verfasser sei unbekannt, der Aufruf zu der nicht angemeldeten Versammlung eine Straftat. Es werde ermittelt, hieß es. Der Aufrufende müsse mit einer Strafe, Teilnehmende mit einem Bußgeld rechnen.

Hunderte Menschen haben sich Montagabend in Ulm zu einer Aktion gegen  Corona-Maßnahmen in der Stadtmitte getroffen. Für Ulms OB Gunter Czisch sind derartige "Spaziergänge" Demonstrationen, die angemeldet werden müssten. (Foto: SWR, Frank Wieser)
Insgesamt 1.500 Menschen haben sich Montagabend in Ulm und Neu-Ulm zu Protesten gegen Corona-Maßnahmen versammelt. (Archivbild) Frank Wieser

In Ulm und Neu-Ulm protestierten am Montagabend rund 1.500 Menschen gegen die Corona-Maßnahmen.

Nachfrage nach Impfungen bis Silvester hoch

Der Rettungsdienst Heidenheim-Ulm des Deutschen Roten Kreuzes hat unterdessen eine Bilanz seiner Impfaktionen vorgelegt. Nach Aussage des Projektkoordinators Hagen Feucht waren die Impfangebote bis Silvester ausgebucht. Dabei wurden allein vom DRK 17.000 Impfungen pro Woche verabreicht, dies sind mehr als 2.400 täglich. Am 30.12.21 waren es sogar mehr als 2.700 Impfungen. Die Summe aller Impfungen von Ende Dezember 2020 bis Ende 2021 lag laut Feucht bei 560.000.

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