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Im Zusammenhang mit dem Tod eines Dreijährigen in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. Der Junge war bei einem Kindergartenausflug in die Rems gefallen.

Keine der drei Erzieherinnen habe vor einem Jahr ihre Sorgfaltspflicht verletzt, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Ellwangen am Montagnachmittag dem SWR mit.

Auf diesem Spielplatz in Schwäbisch Gmünd war die Kindergartengruppe (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa / Christoph Schmidt)
Auf diesem Spielplatz in Schwäbisch Gmünd war die Kindergartengruppe unterwegs, als der Dreijährige verschwand und schließlich in die Rems fiel. (Archivbild) picture alliance/dpa / Christoph Schmidt

Lückenlose Überwachung nicht möglich

Der Junge habe sich am 20. Januar letzten Jahres in einem sehr kurzen Zeitraum von der Gruppe abgesetzt, eine lückenlose Überwachung könne nicht verlangt werden. Zudem habe es an der Stelle des Remsufers zuvor keinen vergleichbaren Vorfall gegeben, und der Wasserstand war niedrig.

Der dreijährige Junge war leblos im Wasser entdeckt worden, die Gruppe aus 19 Kindern und drei Erzieherinnen hatte vom nahe gelegenen Kindergarten einen Ausflug zu einem Spielplatz am Remsufer gemacht.

Die Obduktion hatte ergeben, dass der Dreijährige an einem Kälteschock starb. Als Konsequenz aus dem Unfall hatte die Stadt Schwäbisch Gmünd damals angekündigt, den Zaun zwischen Spielplatz und Rems zu verstärken.

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