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Nach dem Fund der Leichen einer Frau und eines Kindes am Mittwoch in einer Ulmer Wohnung ermitteln die Behörden jetzt gegen den Familienvater. Er lag schwerverletzt in der Wohnung.

Die Ermittlungsbehörden gehen davon aus, dass der 38-Jährige Mann zunächst Mutter und Kind mit einem Messer getötet hat und sich anschließend damit selbst schwer verletzte. Das Tatmotiv sei weiterhin unklar, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Ulm am Freitag weiter mit.

Nach dem Fund der Leichen einer Frau und eines Kindes in einer Wohnung in Ulm steht der Familienvater im Verdacht, beide getötet und sich selbst lebensgefährlich verletzt zu haben. (Foto: z-media, Ralf Zwiebler)
Nach dem Fund der Leichen einer Frau und eines Kindes in einer Wohnung in Ulm steht der Familienvater im Verdacht, beide getötet und sich selbst lebensgefährlich verletzt zu haben. z-media, Ralf Zwiebler

Rettungskräfte hatten die 34-Jährige und ihre fünf Jahre alte Tochter am Mittwochmorgen tot in der Wohnung aufgefunden. Bevor die Frau starb, gelang es ihr offenbar noch, den Rettungsdienst zu verständigen.

Obduktionsergebnis: Tod durch Messerstiche

Die Obduktion von Mutter und Kind habe ergeben, dass sie an Stichverletzungen starben. Das mutmaßliche Tatmesser fand die Spurensicherung in der Wohnung.

Zustand des Familienvaters nach wie vor lebensbedrohlich

Der Zustand des Familienvaters sei nach wie vor lebensbedrohlich, teilten die Ermittlungsbehörden weiter mit. Aufgrund seines Gesundheitszustands habe er bislang nicht befragt werden können. Die Ermittler gehen nicht davon aus, dass Dritte an der Tat beteiligt waren.

Ulm

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