Wissen zum Thema Eiszeitkunst und Höhlen

Themenwege verbinden Unesco-Welterbehöhlen im Ach- und Lonetal

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Zu den sechs UNESCO-Welterbehöhlen im Ach- und Lonetal führen künftig interaktive Themenwege unter dem Titel "Eiszeitspuren". Sie wurden in tälerübergreifender Zusammenarbeit mehrerer Kommunen umgesetzt.

Eiszeitspuren Unesco Welterbe Höhlen im Ach- und Lonetal. Inzwischen stehen Infotafeln auf dem Weg zu den einzelnen Welterbehöhlen. (Foto: Pressestelle, Geschäftsstelle Weltkultursprung)
Infotafeln auf dem Weg zu den einzelnen Welterbehöhlen Pressestelle Geschäftsstelle Weltkultursprung

Die sechs Höhlen im Unesco-Welterbe "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb" liegen geschützt in den weitgehend naturbelassenen Tälern von Ach und Lone. Die neuen Themenwege sollen auf unterhaltsame Weise Wissen zu Höhlen und Eiszeitkunst vermitteln, sagte der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Weltkultursprung und Landrat des Kreises Heidenheim, Peter Polta.

"Eiszeitspuren" zu den einzelnen Unesco-Welterbehöhlen

Unter dem Titel "Eiszeitspuren" führen die Themenwege vom jeweiligen Wanderparkplatz zu den einzelnen Unesco-Welterbehöhlen. Die Wege sind zwischen einem halben Kilometer und knapp sieben Kilometer lang.

Jede "Eiszeitspur" widmet sich dabei einem anderen Thema, zum Beispiel dem Thema Musik. Außerdem gibt es Erlebnisstationen entlang der Wege, darunter eiszeitliche Holzklettertiere wie das hölzerne Mammut im Lonetal. So gebe es entlang der Themenwege auch für Kinder Interessantes zu erleben, sagte Landrat Polta im SWR.

Eiszeitspuren Unesco Welterbe Höhlen im Ach- und Lonetal (Foto: Pressestelle, Geschäftsstelle Weltkultursprung)
Die hölzerne Skulptur eines Mammuts im Lonetal Pressestelle Geschäftsstelle Weltkultursprung

Für das Projekt "Eiszeitspuren" haben die Kommunen kreisübergreifensd zusammen gearbeitet. Mit dabei waren Asselfingen, Schelklingen, Rammingen, Öllingen und Blaubeuren im Alb-Donau-Kreis sowie Herbrechtingen und Niederstotzingen im Kreis Heidenheim.

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