Strecke vermessen

Ulmer Einstein-Marathon findet 2021 statt

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In Ulm und Neu-Ulm ist am Sonntag die Strecke für den Einstein-Marathon vermessen worden. Der Lauf findet statt, obwohl bundesweit viele Volksläufe für den Herbst abgesagt wurden.

Der Streckenverlauf für den Einstein-Marathon ist in diesem Jahr ein ganz anderer als in den Jahren zuvor. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie verläuft die Strecke am 3. Oktober größtenteils außerhalb des Stadtgebiets. Das Ziel liegt in diesem Jahr nicht auf dem Münsterplatz, sondern im Ulmer Donaustadion.

Damit soll verhindert werden, dass sich große Zuschauermengen in den Innenstädten von Ulm und Neu-Ulm bilden, so Mitorganisator Bernd Hummel im Gespräch mit dem SWR. Der Start für alle Laufstrecken ist am Ulmer Messegelände.

In Ulm und Neu-Ulm ist die Strecke für den Einstein-Marathon vermessen worden.  (Foto: Bernd Hummel)
In Ulm und Neu-Ulm ist die Strecke für den Einstein-Marathon vermessen worden. Bernd Hummel

Für alle Disziplinen, von fünf Kilometer bis zum Marathon, gibt es in diesem Jahr jeweils 1.000 Startplätze. Aktuell sind für alle Strecken noch Startplätze frei. Damit es am Start nicht zu eng zugeht, werden die Läuferinnen und Läufer leicht zeitversetzt auf die Strecke gehen. Mitlaufen darf nur, wer geimpft, getestet oder genesen ist.

Umfangreiches Hygienekonzept

Die Organisatoren haben für den Einstein-Marathon ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet. Es muss von den Städten Ulm und Neu-Ulm noch genehmigt werden. Damit der Volkslauf reibungsfrei über die Bühne gehen kann, sind auch in diesem Jahr mehr als 1.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz.

Der Marathon dürfte in seiner Ausgabe 2021 nicht ganz so stimmungsvoll werden wie gewohnt. Aufgrund der Pandemie werden entlang der Strecke in diesem Jahr keine Musikgruppen stehen. Sie hatten in den vergangenen Jahren bei Sportlerinnen und Sportlern sowie Zuschauerinnen und Zuschauern für Begeisterung gesorgt.

Pandemiebedingt hatte der Lauf bereits im vergangenen Jahr in anderer Form stattgefunden: Anstatt gemeinsam vor Ort in und um Ulm waren die Teilnehmer für sich alleine unterwegs - der Marathon wurde nur virtuell durchgeführt. Laufbegeisterte aus aller Welt hatten daran teilgenommen.

Viele Volksläufe fallen aus

Mit der Durchführung des Einstein-Marathons gehen die Organisatoren einen mutigen Weg. Bundesweit sind für den Herbst viele Volksläufe aufgrund der Coronavirus-Pandemie abgesagt worden. Unter anderem fallen die Marathonläufe in Köln, Frankfurt und Dresden aus. Wie Ulm halten bislang auch Hamburg, Berlin und München an der Durchführung ihrer im Herbst geplanten Marathonläufe fest.

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SWR